Zum 5. Fastensonntag

Zum 5. Fastensonntag hören wir „O Lamm Gottes, unschuldig“ von Johann Sebastian Bach.

„O Lamm Gottes, unschuldig, am Stamm des Kreuzes geschlachtet,
allzeit erfunden geduldig, wiewohl du warest verachtet,
all Sünd hast du getragen, sonst müssten wir verzagen.
Gib deinen Frieden, o Jesu.“

Traditionell werden ab diesem Sonntag die Kreuze in unseren Kirchen verhängt und unser Blick richtet sich mehr und mehr auf den Kreuzestod Jesu Christi. Das war auch der Grund, weshalb ich dieses Stück für „Das besondere Orgelnachspiel“, das in der St. Willibrord – Pfarrkirche am letzten Sonntag eines Monats zur Tradition geworden ist, ausgewählt habe.

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Willibrord Journal

„PFARR-Ei, wer oder was ist Ostern?“ lautet das Thema der 5. Ausgabe des Willibrord Journal, das Magazin der Pfarrei St. Willibrord Kleve. In diesen ganz besonderen Zeiten der Corona-Krise hat sich das Redaktionsteam dafür entschieden, diese Ausgabe zu veröffentlichen und sie wird durch ehrenamtliche Helfer an die katholischen Haushalte unserer Pfarrei ab dem 1. April verteilt. Dadurch bieten wir die Möglichkeit, Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, ohne die gewohnten Gottesdienstfeiern der Kar- und Ostertage das Fest der Auferstehung näher zu bringen. (mehr …)

Gottesdienste in der Corona-Krise

In unserer Pfarrei – wie in vielen anderen Kirchengemeinden– werden die Priester sog. Stille Heilige Messen feiern. Sie können dazu telefonisch oder per Mail ein Gebetsgedenken für einen Verstorbenen oder auch eine Fürbitte in unseren Pfarrbüros bestellen. Zu den Öffnungszeiten sind die Mitarbeiterinnen in der Regel so erreichbar.
Da wir bis nach Ostern keine gemeinsamen Messen feiern können, werden auch die Palmzweige in einer solchen stillen Messe gesegnet. Am Palmsonntag finden Sie geweihte Zweige in den Kirchen in Rindern und in Kellen.
Auch werden die Osterkerzen für den häuslichen Gebrauch gesegnet. Ab Sonntag, 29. März werden diese für 1 € in den geöffneten Kirchen angeboten.
Bitte beachten Sie auch beim Abholen der Zweige und Kerzen unbedingt die geltenden Hygienevorschriften und einen Mindestabstand von 2 Metern zueinander!

Online spenden statt Kollekte

Am fünften Fastensonntag (29.03.) sollte deutschlandweit in allen katholischen Kirchengemeinden für MISEREOR gesammelt werden. Da aufgrund der aktuellen Corona-Krise zurzeit keine öffentlichen Gottesdienste und somit keine klassischen Kollektensammlungen stattfinden können, verweisen wir auf unser Online-Spendenportal des Bistums Münster. Dort finden Sie auch Informationen zu den verschiedenen Projekten und wohin die Gelder weitergeleitet werden.

Um zum Online-Portal zu gelangen, klicken Sie bitte einfach auf die obige Grafik.

 

Ein Zeichen

Dreimal am Tag- um 10, um 15 und 20 Uhr zünde ich eine Kerze an, komme zur Ruhe und denke an die Menschen, die von Corona betroffen sind.
1) Um 10 Uhr denke ich an die Menschen, die mit Kranken und besonders gefährdeten Menschen beruflich umgehen. Da möchte ich auch die Menschen mit einbeziehen, die in der medizinischen Forschung arbeiten und nach einem Medikament und einem Impfstoff suchen.
2) Um 15 Uhr denke ich an die Menschen, die irgendwo auf den Straßen und Wegen, in den Städten und Läden oder mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sind. Manche von ihnen in Angst, manche noch leichtsinnig oder unüberlegt.
3) Um 20 Uhr denke ich an die Kranken und Schwerkranken und deren Familien und Freunden.
Wer mag, belässt es beim „Drandenken“, wer mag, kann auch entsprechende Gebetsgedanken aufgreifen: (mehr …)

Gebet in der Coronakrise

Herr, wir bringen Dir alle Erkrankten und bitten um Trost und Heilung.
Bitte tröste jene, die jetzt trauern.
Schenke den Ärzten und Forschern Weisheit und Energie.
Allen Krankenschwestern und Pflegern Kraft in dieser extremen Belastung.
Den Politikern und Mitarbeitern der Gesundheitsämter Besonnenheit.
Wir beten für alle, die von Angst überwältigt sind.
Um Frieden inmitten des Sturms, um klare Sicht.
Wir beten für alle, die großen materiellen Schaden haben oder befürchten.
Guter Gott, wir bringen Dir alle, die in Quarantäne sein müssen, sich einsam fühlen, niemanden umarmen können. Berühre Du Herzen mit Deiner Sanftheit.
Und ja, wir beten, dass diese Pandemie abschwillt, dass die Zahlen zurückgehen, dass Normalität wieder einkehren kann.

Mach uns dankbar für jeden Tag Gesundheit.
Lass uns nie vergessen, dass das Leben ein Geschenk ist.
Mach uns dankbar für so vieles, was wir ohne Krisenzeiten so schnell übersehen.
Wir vertrauen Dir.

Amen.

Pfarrverwalter Propst Johannes Mecking stellt sich vor

Liebe Mitglieder der St. Willibrord-Pfarrei in Kleve,
ich darf mich Ihnen und Euch kurz als neuer Pfarrverwalter in St. Willibrord Kleve vorstellen: Mein Name ist Johannes Mecking (58 Jahre), seit 2012 Propst, leitender Pfarrer in St. Mariä Himmelfahrt und Kreisdechant in Kleve. Ich bin in Kevelaer großgeworden und kenne somit den Niederrhein (und seine Mentalitäten…).

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