Nach der ersten Informationsveranstaltungen im vergangenen Monat startete der „Online- und Offline Dorfplatz Niederung“ nun mit seinem ersten Praxisworkshop. Eingeladen hierzu hatten die Organisatoren von der Kirchengemeinde St. Willibrord Kleve und den Heimatvereinen „Arenacum“ Rindern und „Cellina“ Kellen.
Die rund 20 Workshopteilnehmer, Nachbarn und Nachbarinnen der Niederung sowie Vertreter verschiedenster Vereine und Organisationen, diskutierten in den einzelnen Arbeitsgruppen sehr rege und engagiert die zukünftige Ausrichtung des Projektes. Wichtige Themen waren: Mobilität, die Einrichtung einer sozialen Karte, die Vernetzung von Hilfeangeboten (wie Nachbarschaftshilfe, ich suche / ich biete, Freiwilligendienste), die Bewahrung von Traditionen – oder vielmehr die Neugier und das Interesse hierfür wecken, sowie Heimatpflege und Gestaltung eines gesunden Umfeldes in den Ortschaften der Niederung. Die Angebote sollten alle Generationen erreichen können. Ein Herzensanliegen war allen TeilnehmerInnen, analoge und digitale Welten von Anfang an gut miteinander zu verbinden und auf ein gutes und wertschätzendes Miteinander zu achten.

Bereits bei diesem ersten Workshop erklärten sich einige der Teilnehmer bereit, aktiv in die Projektarbeit mit einzusteigen. Hier wird es als erstes darum gehen, eine Organisationsform für den digitalen Dorfplatz zu finden (Gründung eines Vereins), Angebote für die technische Plattform einzuholen und mögliche Projektfördermittel zu beantragen.
Die Organisatoren werden regelmäßig über den „Stand der Dinge“ berichten. Weitere Aktive sind jederzeit ganz herzlich willkommen. Fragen und Anregungen gerne an josefgietemann@web.de oder w-dahms@web.de.