Bei hochsommerlichen Temperaturen trafen sich ca. 20 Frauen mit Blick auf die Emmericher Rheinbrücke. Der Besitzer des Griechischen Restaurants Korfu hatte uns „Hitze – Asyl“ gewährt. Unter seinen Sonnenschirmen konnten wir es wunderbar aushalten. Mit dem Lied „Von Mensch zu Mensch eine Brücke bauen…“ stimmten wir uns in das Thema:“ Immer wieder Brücken bauen – auf zu neuen Ufern!“ ein. Viele unterschiedliche Beiträge der Frauen fügten sich zu einem literarischen Genuss. Informationen zur Entstehung der Emmericher Rheinbrücke wurden ergänzt durch  persönliche Erinnerungen an die Einweihung im September 1965. Über den Hl. Franz von Assisi bis zum heutigen Papst Franziskus, (Pontifex  maximus = oberster Brückenbauer ) spannte sich eine gedankliche Brücke. Brückenpfeiler waren: Texte, Fotos, Kalenderbilder, Geldscheine mit den Europa verbindenden Brücken auf der Rückseite, kfd-Frauen als Brückenbauerinnen, Märchen zum Thema und besondere Orte wie den Lebensfluss. Als besondere Brückenbauer wurden genannt: Marc Chagall, der die Verbindung zwischen Juden und Christen in seinen Fenstern thematisiert  und Pfr. Fritz Leinung, der beständig an Brücken zwischen Menschen und Völkern baute. Lieder und Musik ergänzten die Wortbeiträge einmalig und ließen uns zur Ruhe kommen: Über sieben Brücken musst Du geh´n, –   Eine Brücke über den Main –  ein Lied kann eine Brücke sein  –  Herr, gib mir Mut zum Brückenbauen und Tina Turner Buddhistische und Christliche Gesänge. Höhepunkte waren wieder einmal die selbst verfassten Gedichte von Marie-Luise Wehrens und Katharina Michels. Allen Frauen sei herzlich gedankt für ihr Kommen und ihn Mitgestalten. Louise van de Sand und Petra Kerkenhoff